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Höllinghütte


MARIA´S JAGD
ÜBER DEN AUS - UND UMBAU DER

HÖLLINGHÜTTE IN GROßARL
ÖSTERREICH MAI – JULI 2006
von MATHIAS MAKIOLCZYK

 


28.05.2006. ich habe meine Sachen gepackt, verabschiede mich von meiner Familie und fahre ca. 15:00 Uhr in Richtung Großarl, Österreich um das Projekt HÖLLINGHÜTTE (weiter im Bericht mit Hütte) in Angriff zu nehmen. Hierfür haben mich extra die Fa. Maria Jagd GbR deren Firmeninhaber Maria und Franz Reimche sind angestellt und gebeten den Aus- und Umbau der Hütte zu überwachen bzw. mitzuarbeiten. Ich bin gut gelaunt, die Sonne scheint, das Auto ist voll getankt also was soll noch kommen, ich bin voller Hoffnung gegen 21:00 Uhr in der Frühstückspension Kendlbacher anzukommen, ja denkste. Wir hatten ja vergangenen Donnerstag Feiertag, doch wer hat nicht dran gedacht, Richtig, ich. Na ja kein Problem nach dem der ein und andere Stau zu Ende war telefoniert man halt mit der Pension und sagt man kommt eine ½ Std. später, daraus wurden dann 1 ½ Std. und um 22:30 Uhr war ich dann in der Pension und wurde vom Jr. des Hauses begrüsst.


29.05.06. Nachdem Frühstück treffe ich mich mit Johann (Hans) Haigl (weiter im Bericht mit Tischler) von der Fa. Haigl & Hettegger Tischlerei ansässig hier im Ort und die mit dem Aus- und Umbau der Hütte beauftragt ist. Nach einem kurzen Gespräch mit organisatorischen Abläufen machte ich mich auf den Weg zur Hütte. Angekommen, waren der Hans Egger (Aufsichtsjäger, im Bericht Jäger), Robert Schilcher (Förster) und Rupert Gschwandel auch Förster bereits vor Ort. Wir haben uns unterhalten und das ein und andere abgeklärt, unter anderem das das verlagern der Sickergrube, weiter weg von der Hütte, problematisch sei und einen erheblichen Mehraufwand (die Hütte liegt direkt am Hang, sehr viel Wasser, hier könnte nur in Verbindung mit grossen Steine, Felsen, die den Hang stützen das ganze bewältigt werden) beinhaltet und im Anbetracht der Lage nicht notwendig sei. Aussage vom Egger´s Hans „wenn jemand 20 mal im Jahr hier oben aufs stille Örtchen geht dann bekommt er einen Orden“ dem kann ich nur zustimmen und beschliesse mit den Herren das die Sickergrube bleibt wo sie ist. Nachdem die Besprechung zu Ende ist fährt Hr. Schilcher wieder. Jäger ist den ganzen Tag mit dem Rupert im Revier und begutachten die Hochsitze. So jetzt fang ich, aber wo? also erst mal das ganze Werkzeug aus dem Auto und der Rest ergibt sich schon. Die Schränke in der Hütte sollen raus und zwar in das Brennholzlager,
doch da ist kein Platz erst muss mal das Brennholz neu aufgesetzt werden also gesagt getan. Am Nachmittag als ich fertig bin kommt Tischler und Lehrbub (Sohn vom Bürgermeister) und bringen Profilbretter für den Dachbodenausbau. Wir laden den LKW ab und bringen die Bretter rauf zur Hütte Tischler nimmt uns diese im Dachboden ab, dabei gibt er mir noch einige sperrigen Sachen vom Dachboden herunter den Rest mache ich dann selber, später. Am späten Nachmittag kommt noch mal der Jäger mit Rupert. Wir trinken einen Kaffee und unterhalten uns noch ein wenig über das ein oder andere. Es ist bereits nach 18:00 Uhr und wir beschliessen den 1. Tag auf der Hütte zu beenden.


30.05.06. Ich fahr noch kurz auf dem Weg zur Hütte beim Tischler vorbei und nehme mir noch eine Handlampe für den Dachboden mit. Mit dem Tischler fahre ich erst zu ihm ins neue Haus und hole Dämmung damit ich die Giebel dämmen kann bevor ich diese verkleide. Wir haben 0 Grad und es schneit (siehe Bilder).

 

Heute bin ich ganz allein, Arbeit habe ich genug und vom Jäger weis ich das er erst am Mittwoch wieder da ist. Ich fange im Dachboden an und verkleide die Giebel. Zwischendurch bringe ich den Müll runter zum Weg dieser wird spätestens am Freitag vom Tischler entsorgt. Der Tischler ruft mich an und will noch ein paar Maße wissen die ich ihm durch gebe, gute Gelegenheit den ich brauche ein paar 4 auf 6er Latten sowie eine Elektrokettensäge um im Dachboden weiter machen zu können die ich dann am nächsten Tag mitnehmen möchte. Wir haben bereits nach 17: 00 Uhr ich mach Feierabend um mit diesem Bericht anzufangen.


31.05.06 Frühstück 07:00 Uhr, danach fahr ich direkt zur Hütte um mit meiner Arbeit im Dachboden Fortzufahren. Wieder 0 Grad alles weis und es schneit ist bereits. Oben angekommen der Förster Rupert da und wartet auf den Jäger, diese wollen heute weiter Hochstände begutachten. Nachdem wir einen Kaffee getrunken haben und uns etwas unterhalten haben ziehen die zwei ins Revier und ich mache weiter. Am späten Nachmittag kehren die zwei zurück. Da ich heute die Motorsäge habe fällt der Förster ein paar Bäume rund ums Marterl. Es müssen noch

 

mehr gefällt werden dies aber zu einem späteren Zeitpunkt. Nachdem wir uns kurz unterhalten haben fahren die zwei wieder. Ich habe drei Seiten im Dachboden zu. Ich mach Feierabend und fahr noch mal zum Tischler um die Motorsäge zurück zu bringen, auch die Kapp- und Gehrungssäge den diese schafft das Aggregat nicht und ich arbeite mit der Stichsäge weiter was auch OK ist. Unterwegs halte ich an und säge ein Baumstamm ab der in den Weg ragt, dass noch keiner dagegen gefahren ist, ein Wunder. Beim Tischler angekommen unterhalten wir uns noch etwas, so das war’s Für heute.


01.06.06 Nach dem Frühstück fahr ich noch bei der Tankstelle vorbei und nehme Benzin für das Aggregat mit. Heute soll auch die 4. Seite im Dachboden fertig werden. Geschafft die Dachschrägen so wie die Giebel sind fertig.

Der Tischler kommt wir räumen einiges an Müll, Matratzen, altes Geschirr usw. ins Auto. Er hat zwei Bier mitgebracht, guter Mann. Wir unterhalten uns noch etwas über das ein oder andere, so das war’s für heute, Feierabend.


02.06.06 Ich habe meine Sachen bereits gepackt gehe frühstücken und fahr dann zur Hütte. Als ich aus dem Fenster sehe wird mir klar was mich heute da oben erwartet. Es hat fast bis ins Tal geschneit und kalt ist es auch, na ja egal aufgeht´s. Unterwegs nach oben muss ich noch einen Baum zur Seite räumen der durch die Schneelast auf den Weg ragt. Oben angekommen, na toll fast 10 cm Schnee.

 

Heute wollte ich eigentlich das Dach von der Toilette abreisen und neu aufbauen das ist aber nicht möglich. Ich fang mit dem Unterbau für die Decke an, dazu muss ich erst noch einiges wegstemmen. Schön jetzt kann mal wieder mit Holzhammer und Beitel arbeiten, lang nicht gemacht aber es funktioniert noch. Franz ruft an und erkundigt sich nach meinem Wohlbefinden und sonstigem, ich bin Zufrieden wie die Woche gelaufen ist. Der Unterbau ist fertig, ich räum noch etwas auf zieh mich um und mach mich auf den Heimweg. Es läuft besser wie ich gedacht habe, nicht so viele Staus in meiner Richtung. 20:30 Uhr zu Hause angekommen, alle freuen sich den Chef des Hauses wieder zu sehen. Ich informier noch kurz den Franz dass ich wieder gut angekommen bin. So jetzt noch ein Bier und etwas entspannen, schöne Woche in Österreich.


05.06.06 Pfingstmontag, ich mach mich auf den Weg nach Großarl in Österreich es ist ca. 15:00 als ich mich von meiner Familie verabschiede. Ich fahr noch tanken und begebe mich dann auf die Reise in der Hoffnung ca. 21:30 Uhr in Großarl zu sein. Super die ganze Strecke kein Stau ich hab’s geschafft und bin wie erhofft um 21:30 Uhr in Großarl, ich hab noch ein Bier von letzter Woche das gönn ich mir und geh dann schlafen.


06.06.06 Ich treffe mich mit dem Tischler um die weitere Vorgehensweise für die kommenden zwei Wochen zu planen. Weiter überreiche ich Ihm die zwei Bücher über Hochsitzbau im Revier von Franz. Wir gehen die sechs Gebote von Franz durch die er sich für den Hochsitzbau wünscht. Gesagt getan und alles auch kein Problem. Ich werde noch zu einer Tasse Kaffee eingeladen, nachdem wir alle Punkte durch gegangen sind sagt mir der Tischler das ich heute erst mal auf der Hütte weiter machen soll und mich morgen dann in der Werkstatt melden soll um dann mit den Vorbereitungen für die Hochsitze zu beginnen.

 Ich fahr rauf zur Hütte, na toll hier liegt immer noch etwas Schnee und wir haben Schneeregen, egal, ich reiße das alte Dach von der Toilette ab und konstruiere das ganze neu. Neue Sparrenköpfe neu eingeschalt so das ganze auch zur Hütte passt, so 18:00 Uhr ich bin fertig und mache Feierabend.


07.06.06 Ich melde mich in der Werkstatt, hier sagt mir der Tischler ich möge zur Hütte fahren es kommen zwei Mann und wir fangen mit dem Dach an, OK warum nicht wenn das Wetter mitspielt um so besser. Oben angekommen treffe ich Hubert und Tom zwei Junge Männer die der Tischler geordert hat um das Dach abzureisen und auch wieder mit aufzubauen. Es ist kalt also erst mal die Hütte heizen, die zwei fangen an und reißen das Dach ab erst mal die eine Seite danach frühstücken wir, wie sich rausstellt sind das Bauern die immer dann arbeiten wenn sie gebraucht werden aber zwei wirklich gute Arbeiter. Ich schau immer wieder in den Himmel und hoffe dass es nicht regnet.
Wir haben wirklich Glück bis zum Abend nur einmal ein kurzer Schauer und der auch nicht lang. Der Tischler kommt mit dem LKW und bringt Material fürs Dach, Dachpappe, Dämmung und Schalung alles für ca. 80 qm. Unser Aggregat schafft der Kompressor nicht also alles mit der Hand nageln. Die Zwei sind fleissig am arbeiten und ich schaff das Material nach oben, was für ein Knochenjob. Gegen Mittag kommt auch der Jäger und alle packen mit an. 19:00 Uhr endlich wir haben es geschafft das alte Dach ist runter und die neue Schalung inklusive Dachpappe ist auf dem Dach,
super hätte ich am Morgen noch nicht gedacht. Der Tischler hat ein einen Schoppen mitgebracht den haben wir uns auch redlich verdient. So Feierabend ich bin auch geschafft eine Kleinigkeit noch essen unter die Dusche und dann fall ich ins Bett.


08.06.06 Wir treffen uns wieder an der Hütte heute kommt der Hubert mit dem LKW und bringt das restliche Material für das Dach mit. Ich glaube nicht noch mal so viel Schalung und die soll auch wieder darauf, na Klasse. Wir müssen auf die Nägel warten die der Tischler mitbringt also gehen alle mit ran die Schalung vom Auto zu laden, Ruckzuck alles oben.
Die Frau vom Tischler kommt und bringt einen Teil Schindel und Nägel im Anschluss kommt der Tischler mit einem Hangbulli so ein Rasenmäher für die Weiden daran hängt ein Stromaggregat und der Kompressor läuft trotzdem nicht also fährt der Tischler wieder ins Tal und besorgt einen anderen. Mittlerweile erfahre ich das die zwei am Freitag nicht kommen aber alles für Samstag organisiert ist, prima wir liegen voll im Zeitplan. Wieder zurück geht’s weiter, wir kommen heute so weit das die zwei bereits mit dem Schindeln anfangen, Supertag etliches geschafft 19:00 Uhr Feierabend für heut.


09.06.06 Heute lass ich mein Auto stehen und geh zu Fuß in die Tischlerwerkstatt, ich soll mit dem Kol (Karl) die Schindeln im Nachbardorf holen und diese dann mit dem LKW zur Hütte rauf schaffen Wir müssen noch auf den Tischler warten da er noch nicht fertig ist. Endlich wir fahren die Schindel holen, ich trau meinen Ohren nicht 60 Pakete, super und die sollen alle zur Hütte rauf. Die Hiobsbotschaft der Kol nimmt den Bulli mit nach oben und wir müssen die Schindel nicht mit den Händen rauf schaffen sondern laden die Schindel auf den Bulli und fahren diese dann den Hang rauf.

 

Fertig geschafft, nach einigen Anlaufschwierigkeiten haben wir die Schindel endlich oben bei der Hütte. Danach fangen wir an das alte Dach und die ganzen alten Schrott auf den LKW zu laden, nachdem der LKW voll ist fahren wir den ganzen Schrott zum Tischler nach Hause, hier hat er eine Feuerstelle um den ganzen Mist zu verbrennen. So Feierabend, wir fahren zurück ins Dorf, ich mach mich fertig um das Eröffnungsspiel zu sehen.

10.06.06 Voller Elan fahr ich zur Hütte, heute solle es richtig rund gehen, oben angekommen ist der Jäger schon da und freut sich auch auf die Arbeit. Wir warten aber nichts passiert, irgendwann wird der Jäger vom Tischler angerufen, im Nachhinein erfahr ich dass die zwei nicht kommen. So und was jetzt, na gut wir fangen an den Ofen abzurücken um zu sehen ob wir diesen von dem Elektroteil lösen können wir denken das wir mit einer Schleifhexe weiter kommen. Heinz und Elke kommen, wir sprechen einige Dinge durch was wir machen und wie wir jetzt weiter vorgehen. Der Jäger fährt wieder und sagt er komme am Mittag wieder da wir mit einem Hochsitz anfangen wollen.
Ich versuche den Tischler zu erreichen jedoch ohne Erfolg. Wir beschliessen erst mal den Ofen auseinander zu nehmen, mit Erfolg, der Ofen brennt wieder und genauso gut wie vorher. Ich helfe dem Heinz ein wenig und so bringen wir den Tag zu Ende. Zum Hochsitz bauen hat mich keiner geholt. Nach wie vor erreiche ich den Tischler nicht, wir gehen zum Essen der Tischler ist auch nicht zu Hause, schlecht den der Heinz benötigt noch ein paar Angaben um am Sonntag weiter arbeiten zu können. Nach dem Essen sehe ich noch Licht beim Tischler, frech wie ich bin klopf ich und wir werden eingeladen, es ist schon spät aber egal, freundlich wie der Tischler ist lädt er uns ins Haus ein. Nachdem Heinz erst mal alle Angaben hat verabschieden wir uns und vereinbaren einen Termin für Sonntagmittag.

11.06.06 Frühstück 08:00 Uhr wir wollen die Dame des Hauses am Sonntag nicht so früh bitten. Wir fahren zur Hütte, ich fang mit dem Unterbau von der Toilette an, Heinz zieht weiter seine Strippen. Wir ergänzen uns prima mal hilft der Heinz mir und mal helfe ich ihm. Elke schleicht immer schön umher räumt auf

 

und macht sonst viele Kleinigkeiten die anfallen. Am späten Nachmittag kommt der Tischler es kann einiges geklärt werden und wir können mit unserer Arbeit fortfahren. Elke hat einen längeren Spaziergang gemacht, kommt zurück und erzählt uns das Sie einen tollen grossen Hirsch gesehen hat. Wir fahren mit unsrer Arbeit fort, 19:00 Uhr wir machen Feierabend genug für Heute.

12.06.06 Die zwei und der Kol sind wieder da, es kann geschindelt werden, kaum zu glauben aber wahr sie schaffen es an diesem Tag die Vorderseite des Daches komplett fertig zu schindeln und auf der Rückseite anzufangen.
Heinz und meine Wenigkeit möchten gern das die Kollektoren aufs Dach kommen dem stimmt auch der Tischler zu, klar das diese nicht in der Dachneigung liegen können sondern steiler stehen müssen wie der Jäger vorgeschlagen hat. Der Jäger schlägt vor die Spiegel an der hinteren Giebelseite direkt an den First zu montieren das gefällt uns gar nicht, eine über hundert Jahre alte Hütte und dann dieses Monstrum dahin setzen. Letztendlich geben wir nach und der Tischler gibt die Arbeit für das Gestell in Auftrag. Heinz und ich gehen weiter unserer Arbeit nach und zwischendurch helfen wir den zwei und Kol, die Jungs machen Feierabend, wir arbeiten noch etwas es ist mittlerweile spät auch wir machen jetzt Feierabend.

13.06.06 Es ist wieder ein schöner Tag so wie die letzten drei Tage auch wir haben ein super Glück mit dem Wetter. Die zwei und der Kol sind wieder da und machen auf der Rückseite weiter. Heinz und ich machen mit der Verkleidung in der Toilette weiter. Wir nähern uns dem Ende und warten auf Material vom Tischler um im Dachboden weiter machen zu können. Auch die zwei und Kol kommen langsam in Schwierigkeiten den sie benötigen die Bleche für den Schornstein um weitermachen zu können.
Elke schleicht den ganzen Tag umher und macht Sachen um die wir uns nicht kümmern müssen, eine grosse Hilfe. Gegen Mittag kommt der Tischler und bringt das restliche Material, Bleche für den Schornstein, Dämmung, Unterbau und Fußbodenbretter für den Dachboden. Der Tischler muss wieder weg, wir machen mit unserer Arbeit weiter, schaffen das ganze Material von unten nach oben und helfen zwischendurch den Zwei und Kol. Die Toilette ist fertig die Bretter sind an der Wand. Wir bauen noch die Dachbodentreppe ein. Super, die Jungs sind fertig das Dach ist komplett geschindelt. Wir sitzen einen Moment zusammen, bewundern und loben die Arbeit der zwei und Kol. Die Jungs machen Feierabend,

Heinz und ich machen noch den Unterbau für den Dachboden und setzten einen Richtbaum dabei segne ich die Hütte. 20:00 Uhr auch wir machen jetzt Feierabend.



14.06.06 Wir fangen mit dem Fußboden im Dachboden an und stellen diesen auch fertig bis auf das letzte Brett diese lassen wir lose da Heinz noch die Strippen ziehen muss wenn die Spiegel sitzen. Der Kol ist auch wieder da und schindelt die Toilette von aussen. Gegen Mittag kommt der Tischler und bringt das Gestell für die Spiegel mit.

Ein Monstrum zu Mindest auf dem LKW. Der Tischler bleibt da, wir bauen teile vom Gerüst ab, wir benötigen die Teile um ein Gerüst an der Giebelrückseite auf zubauen. Tolles Gerüst in Germany geht man dafür mindestens 2 Jahre in den Bau (siehe Bilder). Wir bekommen das Gestell für die Spiegel besser rauf als gedacht, wie gesagt siehe Bilder. Heinz macht mit seiner Anlage weiter ich helfe dem Tischler noch bei ein paar Kleinigkeiten, nachdem wir alles soweit geschafft haben starten wir noch eine Räumungsaktion,

 

jetzt sieht es schon besser aus hier oben. Wieder 19:00 Uhr wir machen Feierabend. 20:00 Uhr wir treffen uns noch mal mit dem Tischler in der Werkstatt da Heinz noch ein paar Dinge braucht. Ich erinnere den Tischler noch mal daran dass am 22.06.06 die Hütte fertig sein muss. So das war´s für heute Morgen fahr ich nach Hause,hole meine Frau und meine drei Hunde und dann geht’s für eine Woche wieder zurück nach Österreich um Urlaub zu machen.


24.06.06 So, der Urlaub ist vorbei wir fahren wieder nach Hause, ich bereite mich für die nächste Reise nach Österreich vor um die Hochsitze (Kanzeln) in Angriff zu nehmen.

25.06.06 Ich bin wieder auf dem Weg nach Großarl, der Verkehr rollt keine Probleme, gegen 21:30 Uhr bin ich wieder in meiner Pension Kendlbacher.

Die Woche vom 26.06.06 bis 01.07.06 fasse ich in einem kurzen Bericht zusammen. Ich bin die ganze Woche in der Werkstatt und fange an die Kanzeln für die Hochsitze vorzubereiten.
Am Donnerstagabend fahre ich rauf zur Hütte um noch ein paar Dinge zu messen diese vorzubereiten so dass ich am Sonntag etwas zu tun habe. Am Freitagnachmittag fahren wir, der Tischler und ich mit einer Kanzel, diese ist übrigens komplett isoliert, rauf zur Fuchsstuben und laden diese dort ab um sie am Samstag aufzubauen, ich komme gerade noch rechtzeitig auf mein Zimmer um zu sehen wie die Deutsche Elf ins Halbfinale einzieht. Am Samstag fangen wir mit der Fuchsstuben an was sich als schwierig erweist da diese direkt auf einem Felsen sitzt.
Der Tischler muss am Mittag weg so dass ich mit dem Jäger weiter mache. Es ist schon spät wir machen Feierabend.

02.07.06 Nach dem Frühstück fahr ich rauf zur Hütte. Es ist Sonntag ich lass es langsam angehen. Ich mache erstmal Feuer um den Offen zu testen, einwandfrei ich kann keine Probleme erkennen.
Später streich ich die Bodentreppe, diese sieht jetzt aus wie Hundert Jahre alt, ideal denn jetzt passt sie zur Hütte. Zwischendurch schließe ich den Wasserhahn und den Wasserablauf des Spülbeckens an. Zum Schluss bringe ich noch den fehlenden Kabelkanal im Dachboden an. So es ist mittlerweile 17:30 Uhr ich mache Schluss und fahre zurück.

03.07.06 Ich geh in die Werkstatt packe noch ein paar Kleinigkeiten ein und fahr hoch zur Fuchstuben um diese mit dem Jäger fertig zustellen.
Der Hochsitz muss noch gestrichen werden, super, der Jäger seilt mich an und ich fange an zu streichen nicht einfach aber es geht. Am Abend fahre ich noch mit dem Jäger ins Revier um zu sehen wo wir den nächsten Hochsitz aufstellen. Ich bringe noch die Akkus in die Werkstatt, es ist kurz vor 21:00 Uhr meine Frau wartet schon auf meinen Anruf.

04.07.06 Mit Klaus dem Junior vom Tischler fahren wir rauf um die zwei Hochsitze auszuliefern, nachdem wir fertig sind fahren wir noch ein paar Stangen holen die wir für die Hochsitze benötigen. Später kommt der Jäger und wir fangen mit dem Hochsitz an wir werden nicht ganz fertig und wollen den Rest dann morgen machen und evtl. mit dem nächsten Hochsitz anfangen, es ist wieder 17:30 Uhr wir packen zusammen und verabreden für morgen.

05.07.06 Heute Morgen fahre ich mit Klaus ins Revier und holen noch ein paar Stangen die wir für die Fertigstellung des Hochsitzes benötigen. Wir bringen den zweiten Hochsitz von gestern zu dem Platz den wir jetzt kennen und laden diesen ab. Klaus fährt wieder zurück in die Werkstatt, mittlerweile ist Hans der Jäger eingetroffen, wir stellen den Hochsitz von gestern fertig. Gegen Mittag fahren wir zum Standort des nächsten Hochsitzes, von dort aus verständigen wir die Tischlerei und fordern den Klaus an, dessen Hilfe wir benötigen.
Nachdem Klaus da ist holen wir noch die restlichen Stangen und fangen an das Untergestell für den Hochsitz zu bauen. Nebenbei entfernen wir noch den ehemaligen baufälligen Hochsitz. Hans der Jäger und ich fahren noch rauf zur Hütte wir wollen noch den Drainagenschlauch und die Muffe für das Ofenrohr messen, diese dann morgen besorgen und nach Möglichkeit einzuarbeiten bzw. einzubauen bevor Maria und Franz kommen. Wieder mal 18:00 Uhr, wir machen Feierabend. Wir treffen uns noch mit Hans dem Tischler der ein paar Tage nicht da war auf einen Kaffee.

06.07.06 Heute früh habe ich den Drainagenschlauch und die Verlängerung für das Ofenrohr besorgt. Wir treffen uns wieder am Hochstand um diesen fertig zu stellen. Gegen Mittag nachdem wir den Hochsitz fertig gestellt haben fahren wir weiter zur Hütte, dort angekommen verlegen wir den Schlauch und montieren auch das Ofenrohr. Am Abend kommen Maria, Franz und Xaver, wir helfen noch das Auto leer zu machen, sie haben jede Menge Zeug dabei so das man auf der Hütte überleben kann. Wir unterhalten uns noch ein wenig und machen dann Feierabend und lassen die drei alleine, heute werden sie das erste Mal in der Hütte übernachten.

07.07.06 Ich nehme Brötchen mit auf die Hütte, Brötchenservice einmal anders. Heute mache ich nur noch ein paar Kleinigkeiten, die aber gemacht werden müssen. Franz hat uns (mich, Jäger Hans mit Frau und Kind)heute zum Essen geladen er möchte den Ofen probieren wie dieser funktioniert. Nach knapp 3,5 Std. ist der Schweinebauch und Schweinekamm mit Klöße und Kraut fertig, prima ist echt gelungen und hat auch super geschmeckt, Kompliment. Wir sitzen noch ein wenig zusammen unterhalten uns und lassen den Abend langsam ausklingen.

So das war es, meine Arbeit ist hier erstmal getan ich fahre morgen wieder nach Hause und fange eine neue Arbeit als Zimmermann an. Dies war hier eine wertvolle Erfahrung die ich gemacht habe. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Beteiligten die zum Gelingen des Um- und Neubaus der Höllinghütte beigetragen haben recht herzlich bedanken.


Mein besonderer Dank gilt Maria und Franz die mich angestellt haben und mir das Vertrauen entgegenbrachten das ganze Projekt zu leiten.



Mathias Makiolczyk

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