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Neues im Revier

auf der Homepage der

Maria - Jagd GbR

Schlenkerfahrt

Wie sehr Marias Jagd und die für sie handelnden Personen mittlerweile im Großarler Tal eingebunden sind hat eine Einladung zur Schlenkerfahrt am Samstag, den 28.01.2012 bewiesen.

Zunächst muss kurz erläutert werden, was überhaupt unter dem Begriff St. Blasius Schlenkerfahrt zu verstehen ist. Seit nunmehr 18 Jahren wird in Gedenken an den Umzug der Knechte und Mägde von Bauernhof zu Bauernhof diese Fahrt mit ca. 35-40 Gespannen durchgeführt. Die Gespanne treffen sich in Hüttschlag und fahren gemeinsam nach Großarl wo sie schließlich auf dem Marktplatz begrüßt werden. Um an dieser Fahrt teilzunehmen haben wir einiges an Vorbereitung in Angriff nehmen müssen. Bereits am Donnerstag, den 26.01.2012 fuhren wir mit unserem Schimmelgespann im Pferdehänger um 04:00 Uhr früh nach Großarl. Die Kutsche, eine Stilkutsche Vis à vis wurde von Frau Jazbinski nach Großarl gefahren.
Als Fotograf konnten wir unseren langjährigen Freund Walter Jung gewinnen, der die Fahrt in über 800 Fotografien dokumentiere. Einige davon finden Sie auf unsere Homepage. Etwa gegen 13:00 Uhr erreichten wir am 26.01.2012 Großarl. Heinz Heigl, der Tischlermeister hatte für eine Unterkunft der Pferde beim Paulbauer gesorgt. Paul und Pauline nahmen ihre neue Stallung sofort an und stapften durch den Schnee. Sie waren besonders beschlagen worden und zwar mit sogenannten Eisnägeln und einer besonderen Schicht zwischen Huf und Hufeisen, die ein Aufstollen im Schnee vermeiden soll.
Wir selbst waren auf einem Bauernhof recht urig untergebracht. Die Bäuerin lebt übrigens seit 35 Jahren in Großarl und stammt ursprünglich - man glaubt es kaum - aus Bonn. Abends saßen wir mit unseren Freunden im Hotel Alpenklang zusammen um die nächsten beiden Tage zu besprechen. Am Freitag unternahmen wir die erste Probefahrt mit Paul und Pauline im Schnee. Wir fuhren sodann auf den Marktplatz in Großarl um den beiden Pferden das Ziel des nächsten Tages zu zeigen. Es klappte alles ganz hervorragend. Am nächsten Tag begaben wir uns schon in der Morgenfrühe mit unseren Fuhrwerken nach Hüttschlag. Beim Talwirt wurden die Pferde angespannt. Insgesamt 35 prächtige Gespanne traten sodann die Reise von Hüttschlag nach Großarl an. Unter Polizeibegleitung rollte der Tross zunächst in die Dorfmitte nach Hüttschlag, wo ein Imbiss genommen wurde.
Sowohl beim Talwirt als auch in Hüttschlag machten wir die Bekanntschaft mit Gabi Burgstaller, der Landeshauptfrau von Salzburg. Sie zeigte sich sehr angetan von Paul und Pauline sowie unserer Kutsche und nahm hierauf auch Platz. Gleiches galt für den stellvertretenen Landeshauptmann Herrn Haslauer, der die Fahrt ebenfalls begleitete. Den absoluten Höhepunkt stellte allerdings die Ankunft in Großarl auf dem Marktplatz dar.
Schätzungsweise 700-800 Personen hatten sich eingefunden, um unter der Moderation von Walter Mooslechner, dem Organisator der Fahrt die Gespanne zu begrüßen. Paul und Pauline machen hierbei eine besonders gute Figur, zumindest versicherte man mir das. Insbesondere auch deswegen weil unsere Mitfahrer auf der Kutsche in Biedermeier-Kostümen gekleidet waren. Sowohl Heinz Heigl als auch seine Ehefrau Christl sowie unsere Freunde aus dem Burgenland, Gerlinde und Josef Leidgeb hatten es sich nicht nehmen lassen so kostümiert an der Fahr teilzunehmen. Auch Maria Reimche hatte ein entsprechendes Kostüm an. Insoweit wird auf die vielen Fotografien verwiesen.
Man wird nunmehr fragen was dieser Schlenker-Umzug mit der Jagd im Großarler Tag zu tun hat. Sehr viel. Zum einen nimmt auch die Großarler- und Hüttschlager Jägerschaft mit einem eignen Kutschwagen an dieser Fahrt teil. Wir fuhren direkt hinter den Jägern. Außerdem fragten viele als wir mit der Kutsche an ihnen vorbeifuhren: Ist das die Kutsche des Jagdherren? Es hatte sich also schon rumgesprochen, dass wir in diesem Jahr an der Schlenker-Fahrt teilnehmen würden.
Zum einen war es eine Ehre für uns hieran teilzunehmen, zum anderen wurde damit die Verbundenheit zum Tal deutlich gemacht.


Rübentransport nach Großarl

hier schon einmal die Bilder vom 14. und 15. 10. 2008, der Bericht wird in kürze folgen.

 

Ein Klick auf das Bild bringt Euch zur Galerie.

Am Mittwoch, den 6. Februar 2008

verstarb unser Aufsichtsjäger

Hans Egger

 

Wir verlieren nicht nur einen pflichtbewussten Revierverwalter, sondern unseren besten Freund.

Er war nicht nur unser Freund, sondern auch ein Freund der ihm anvertrauten Tiere in Marias – Jagd.

 

Maria und Franz Reimche

 

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